Gruppe 4, Dienstag, 7. Februar 2017

… und noch mal vor und seit

Nein, ich bin nicht der Meinung, dass die Benutzung von vor und seit an sich die Sprachkompetenz enorm steigert. Aber es hat ein paar Nebeneffekte, die ganz wertvoll sind:

  • Wir üben verschiedene Formen, die Vergangenheit zu bilden.
  • Wir üben, ordentliche deutsche Sätze zu produzieren.

Trotz aller Bemühungen bekommen wir auf unsere Fragen immer noch in der Regel einzelne Worte zurück, mit oder ohne Artikel, freischwebende Infinitive u.s.w. Die vielen Verstehübungen scheinen nicht automatisch zu einem Gefühl für den Satzbau zu führen. (Genau genommen hören sie es im Alltag ja auch ziemlich oft falsch). Deshalb sind die „Drills“ ein Versuch, das zumindest erst mal „reinzukriegen“. Ob sie es dann auch benutzen, wird sich zeigen.

Aufwärmübung: Mir ist langweilig. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich habe schon geputzt, ich habe schon gekocht. Ich habe keinen Hunger. Ich war schon spazieren, u.s.w.

Ist Dir auch langweilig? Was hast Du schon gemacht?

Was kann ich tun?

Gesundheit und Krankheit:

Wir wiederholen nach den Regeln des schnellen Dutzends das Thema Gesundheit und Krankheit nach dem Heft der Münchener Flüchtlingshilfe Seite 24.

Dazu kommt: „Mir ist schlecht“. Wiederholung: Mir ist heiß/kalt/langweilig.

Wir bilden die Vergangenheit wieder als Drill: Heute ist mir schlecht/gestern war mir schlecht. Wir nehmen „seit“ und die Tage/Wochen/Monate dazu. In der Einzahl müssen die unterschiedlichen weiblichen Formen beachtet werden.

Alles von gestern noch mal wiederholen, aber mit den Begriffen aus Gesundheit und Krankheit.

Wir spielen Arztbesuch. Ich spiele den Arzt und frage, was ihnen fehlt. Sie antworten mit einem Satz, ich verschreibe Medizin oder was auch immer. (Sie müssen/Sie dürfen keine… u.s.w.)

Besonderes Augenmerk auf schwangere Frauen. Es kann auch heißen: Jeden Morgen ist mir schlecht.

 

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