Gruppe 3, Samstag, 14. Mai 2016

Schnelles Dutzend:

Bilder mit Gegenteilen: groß, klein, dick, dünn u.s.w.

Es könnte hilfreich sein, diese Bilder beim Dutzend vor der Augen der Schüler zu zerschneiden. Dann die Worte lernen lassen, zwischendurch mal wieder zusammensetzen lassen und wieder neu verteilen.

Sätze mit Adjektiven:

So leid es mit tut: Jetzt können wir uns vor dem doppelten Akkusativ nicht mehr drücken, denn das ist die häufigste Art, in der Adjektive vorkommen, also nichts wie ran…;-)

Material: Einige Gegenstände, die es in gegenteiligen Ausführungen gibt. Immer geht: Ein großer und ein kleiner Löffel…u.s.w. Wer die Sätze bilden will, sollte unbedingt mehrere feminine Gegenstände dabei haben, z.B. eine schwere Dose (mit Sand) und eine leichte Dose (leer)

Zunächst stellen wir sicher, dass jeder weiß, was das ist, und zwar mit Artikel:

Wo ist der Löffel? u.s.w.

Dann beschreiben wir die Gegenstände:

Der Löffel ist klein… Das Buch ist dick. (Wenn wir Mitsprecher haben, lassen wir sie das gründlich üben, ansonsten beschreiben wir)

Nächste Runde:

Das ist ein großer Löffel/kleiner Löffel. Wo ist…?

Dann geben wir die Gegenstände unseren Schülern (auch die auf den Bildern)

Wir beschreiben dann der Reihe nach, was die Schüler haben: Du hast einen kleinen Löffel, ihr habt ein dickes Buch, u.s.w.

Frage:

Wer hat ein dickes Buch? (Der Sinn hinter der Frage ist, dass sie es noch einmal richtig hören, und dass sie das Fragewort Wer lernen. (Wir sind dabei, die Fragewörter einzuführen, aber das geht nicht im Dutzend, sondern nur im Kontext).

Richtige Antwort: Ahmed und Khalid (oder du, oder sie). (Bei der Gelegenheit können wir selber die Namen wiederholen…;-) Die Antwort ein paarmal vorgeben, damit auch jeder versteht, was gefragt ist.

Wer hat kein dickes Buch?

Was ist klein/dick? u.s.w. Auch hier erst mal vormachen.

Das kann durch Zeigen oder Sagen beantwortet werden.

Was ist nicht dick? Die Schüler zeigen oder sagen. Wir beschreiben weiter: Das Buch ist nicht dick, das Buch ist dünn.

Irgendwann kann man auch die Farben dazu nehmen.

——————————

Bis hierher sollten alle mitkommen. Das Erkennen und Verstehen ist damit gesichert.

Für diejenigen, die diese Sätze auch bilden wollen, muss man ausholen:

Die Gegenstände auf dem Tisch nach der/die/das sortieren.

Erst mal ohne Adjektive: ich sehe/habe/kaufe einen/eine/ein

Das kann man auch in der Gruppe spreche: Verbkärtchen und Gegenstand hochalten. Wichtig ist, dass die Leute sehen, dass alle Gegenstände, die in einer Gruppe liegen, gleich gebildet werden.

„Ich sehe einen Baum.“ u.s.w.

Wenn die Adjektive dran sind:

„die“ ist am leichtesten. Ich habe „eine blaue Jacke“, „eine rechte Hand“, „eine schwere Dose“

Man kann es auch dabei bewenden lassen und nur das üben:  Ich kaufe/male/sehe eine blaue Jacke u.s.w.

„der“ geht auch noch „einen großen Löffel“.

„das“ ist nur was für Spezialisten: „Ich habe ein schmutziges T-Shirt“

Aufnahmen machen

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2 Kommentare zu Gruppe 3, Samstag, 14. Mai 2016

  1. Petert sagt:

    Gruppe 3 / Samstag : 28.Mai
    Ausser Adam und Aliva ist „niemand“ von den Tschetschenen gekommen ! …nach Aussage von Adam haben die Damen ein Essen vorbereitet, da sie besuch aus der Heimat erwartet hatten. Zulai hat sich kurz mal blicken lassen, aber ansonsten Fehlanzeige ! So konnte ich (da Adam mit sich selbst beschäftigt war !) meinen „Sysrer“, den ich mitgenommen hatte, Einzelunterricht geben !

    Gruß Peter

  2. Pingback: Gruppe 7, Dienstag, 12. Dezember 2017 | Arbeitsgemeinschaft Deutsch

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