Gruppe MUZ, November 2015

7 Anfangsstunden von MUZ aus dem November 2015

Die erste Lektion

Material: 20 Blöcke oder Hefte, 20 Kulis, Malerkrepp (muz), Filzstift (muz), Landkarten (Claudia), Klebemasse (muz), 4 Atlanten (2 muz), Liste der Sentenzen (muz)

Ich spreche vor, ihr sprecht nach (laut, deutlich, nicht zu schnell und trotzdem natürlich)

Jeden Satz sprechen wir zwei bis drei Mal.

Zuerst ich (mit einem Hinweis auf englisch)

Dann Rosy

Dann Claudia (Reihenfolge unerheblich)

Dann Vera

Wieder ich

Dann Rosy etc

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Die Sentenzen sind:

Willkommen!

Hallo, ich heiße Monika.

Ich heiße Monika – Ich heiße Rosy etc

Ich heiße Monika Uwer – Ich heiße Rosy (Nachname) ….

Hallo Rosy (Hand geben) – Hallo Claudia ….

Wie heißt du? Ich heiße Rosy – Wie heißt du?

Erstmals kommen die Schüler zu Wort:

Wie heißt du? Mohammed z.B. Hallo Mohammed (Hand geben)

(Hier improvisieren wir, wenn wir eine Namensliste haben, schreiben wir die Schüler mit Malerkrepp an, ich bin Namenslegasthenikerin, Vorname reicht fürs Erste)

Ich komme aus der Schweiz –  aus Deutschland (auf Karte zeigen)

Ich reiche etwas an Rosy: Danke

DitoDanke – ich: bitte

Tschüss! (umdrehen und winken)

(Zurückkommen) Hallo!

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Kleingruppen bilden

2 Gruppen können sich evt. auf den Boden setzen, um langes Stühlerücken zu vermeiden – mit Atlas und einer Satzliste

Ihr wiederholt die eben hundert Mal gehörten Sätze, die Schüler sprechen nach

Die Leiterin spricht vor:

„Willkommen“

Ein Schüler spricht nach

Erneut Leiterin: „Willkommen“ – ein anderer Schüler etc.

Bei ich komme aus … Atlas benutzen

So gehen wir die Satzliste durch. Lob (Daumen z.B. ist hier wichtig)

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Alle wieder zusammen:

schreiben und/oder Tonaufnahmen machen

Diejenigen, die lateinische Schrift beherrschen, erhalten eine Satzliste und schreiben in ihrer Schrift die Bedeutung hinzu (huch! Wie erkläre ich das?)

Wer hat ein Handy mit Sprachaufnahme-Funktion, resp. App?

Bitte vormachen.

Wir sprechen vor, die Schüler sprechen in ihrer Sprache drauf.

Andere können auch Videos machen – wer macht das vor?

Nach den Erklärungen: Gruppenarbeit

Abschluss:

Hinweis auf you tube-Filme: Deutschland für Anfänger

Nächster Termin: Freitag, 27. November 11 Uhr

Thannhauser Heft zeigen, erhalten sie in der nächsten Stunde

Kosten: ???  – Bitte Geld mitbringen

 

Die zweite Lektion

2. Lektion

Material: Teilnehmerliste, Kreppband, Filzstifte, Mail-Tabelle, laminierte Bilder (Auto, Zug etc.), 3 Sätze Bilder für die Gruppenarbeit, Spickzettel für Gruppenarbeit, Glocke

Wortliste mit arabischer Übersetzung

10.30 Uhr: Rosy holt unsere Kandidaten aus den Betten 😉

11 Uhr: Wir stehen am Eingang und beschriften die Schüler mit ihren Namen auf Kreppband. 

Eintragung in die E-Mail Liste

Hand geben: „Guten Tag. Ich heiße.“

Frontalunterricht 11.05 Uhr 😉

Wiederholung der Sätze und Wörter vom letzten Mal, nur vormachen

Syrien: erste Übungen für das Ü

(Bitte schaut euch im Vorfeld das Video an: von iii zu üü)

Transportmittel: Vokabeltraining, nur zeigen (laminierte Bilder), hören, 

verstehen

immer mit Artikel, ich mache vor, ihr macht nach, 

Ziel: in der 3. Stunde können die Schüler ihren Fluchtweg beschreiben

In der Gruppe 11.25 Uhr

1. Wiederholung

Guten Tag. Ich heiße Rosy. Wie heisst du?

Neu: Ich heiße nicht Monika.

Ich komme aus Deutschland.

… aus Syrien. Hier das Ü trainieren

Neu: Ich komme nicht aus der Schweiz.

Bitte – danke: etwas herumreichen

2.

Bild von Auto hochhalten: Leiter spricht vor „das Auto“

Schüler spricht nach „das Auto“

Leiter: „das Auto“

Nächster Schüler: „das Auto“

Bitte merkt euch diese Methode!

Weiter mit „der Zug“ etc.

3.

Blätter auf den Boden legen

Wo ist der Zug?

Da ist der Zug.

Wo ist das Schiff?

Da ist das Schiff? etc.

4.

Ein Blatt hochhalten:

„Ist das das Schiff“    Achtung DAS Schiff nicht EIN Schiff, damit warten wir 

noch

Ja

Nein

Erst wenn das alle verstanden haben:

Ja, das ist das Schiff.

Nein, das ist nicht das Schiff.   Bitte lasst das KEIN noch bleiben!

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Zusatz, wenn die Zeit reicht

Ich komme mit dem Auto nach Blankenfelde. … mit dem Zug nach Berlin. … mit dem Flugzeug nach Deutschland. …. mit dem Schiff nach Syrien.

Gerne auch Quatschsätze!

Abschluss 11.50 Uhr

ich klingle, wenn es Zeit ist die Aufnahmen zu machen

eine Art Pressekonferenz 😉

Jetzt erst gibt es die Wörterliste!

Nächster Termin: Dienstag, 1. Dezember 11 Uhr, „hier“

Wortliste

Guten Tag

Auf Wiedersehen

Ich heiße Claudia. Ich heiße nicht Rosy.

Ich komme aus Syrien. Ich komme nicht aus …

das Auto

der Zug

der Bus

die S-Bahn

das Schiff

der Lastwagen

das Flugzeug

das Motorrad

das Fahrrad

Wo ist ….?

Da ist …?

Das ist …

Ist das …?

Ja

Nein

Ich komme mit dem Auto nach Blankenfelde.

Ich komme mit dem Zug nach Berlin.

Nächster Termin: Dienstag, 1. Dezember 11 Uhr

Die dritte Lektion

3. Lektion

Material: E-Mailliste (muz), Kreppband (muz), Filzstifte (muz), Bilder Verkehrsmittel laminiert (muz), 2 Sets Memory-Karten (Claudia), 2 Landkarten (von Vera, Claudia), Zahlenblätter (muz), 3 Würfel (muz), Rommé-Karten (muz)

11 Uhr: Schüler beschriften sich mit Kreppband

füllen E-Mail-Liste aus

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11.05 Uhr: Frontalunterricht

1. Präsenzkontrolle

Verkehrsmittel: Bilder zeigen, vorsprechen

die S-Bahn etc.

mit dem Schiff

von …. nach

Memory-Spiel demonstrieren

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11.15 Uhr: In zwei Gruppen: 

Memory spielen: Karten Verkehrsmittel

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11.25 Uhr: Alle zusammen

Schüler zeigen ihren Fluchtweg auf der Karte

Route mit abwaschbarem Filzstift nachzeichnen

„Ich komme mit dem Lastwagen von … nach ….“

Bitte überhaupt nicht pingelig sein. Dann sagt halt einer „nach Türkei“. Sie sollen einfach nur stolz darauf sein, uns etwas erzählen zu können. Nur Ermutigung, solange wir sie verstehen!

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11.45: Frontalunterricht

Die Zahlen 1-10

Mit Zahlenblättern wieder vorsprechen, oft wiederholen

Wie täglich  üben: Hausnummern lesen, würfeln, Kassenbon lesen 

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11.50 Uhr: Drei Gruppen

Zahlen wiederholen

Erst der Reihe nach: 0, 1, 2, 3, …..

Dann mit Würfel

Dann verdeckt liegende Rommé-Karten aufnehmen

Tonaufnahmen machen

Wortliste

der Winter der Schnee

Es ist kalt.

Es ist dunkel.

Es ist windig.

Es ist nass.

der ….  die …  das …

der Bus – mit dem Bus

der Zug – mit dem Zug

der Lastwagen – mit dem Lastwagen

zu Fuß – der Fuß  ß = ss

die S-Bahn – mit der S-Bahn

das Auto – mit dem Auto

das Flugzeug – mit dem Flugzeug

das Fahrrad – mit dem Fahrrad

das Motorrad – mit dem Motorrad

das Schiff – mit dem Schiff

Ich komme …

… von Damaskus nach Berlin

… von Berlin nach Blankenfelde

… von Syrien nach Deutschland

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die Zahl, die Zahlen

0 null

1 eins

2 zwei

3 drei

4 vier

5 fünf

6 sechs

7 sieben

8 acht

9 neun

10 zehn

Die vierte Lektion

Material: Kreppband (muz), Filzstifte (muz), Zahlenblätter (muz), 3 Würfel (muz), Rommé-Karten (muz), Euro-Noten aus eurem Portemonnaie, Arbeitsblatt schreiben (muz)

11 Uhr: Schüler beschriften sich mit Kreppband

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11.05 Uhr: Frontalunterricht

Zahlen 1 – 10 und null

evt. Addition: 5 plus 5 gleich 10  (gesprochen)/  5 + 3 = 8 (Schreibweise)

das Geld: 5 Euro, 10 Euro, 20 Euro, 50 Euro

Wie täglich  üben: Hausnummern lesen, würfeln, Kassenbon lesen 

http://www.languageguide.org/german/numbers/

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11.30 Uhr: In drei Gruppen

Zahlen 1 bis 10 und null mit Zahlenblättern

Erst nur 1 bis 3, dann 4 bis 5 etc.

lange in der richtigen Reihenfolge üben, vorsprechen

auswendig lernen, an Fingern abzählen

Würfeln (1 – 6)

Rommé-Karten aufdecken (1–10)

Zahlen schreiben (Arbeitsblatt)

Evt. Addition: 2 + 2 = 4 (auf die Rückseite der Seite)

Tonaufnahmen machen

 

die Zahl, die Zahlen

0 null

1 eins

2 zwei

3 drei

4 vier

5 fünf

6 sechs

7 sieben

8 acht

9 neun

10 zehn

das Geld

der Euro

5: fünf Euro

10: zehn Euro

20: zwanzig Euro

50: fünfzig Euro  (fünf – zig)

100: hundert Euro

die Zahl, die Zahlen

0 null

1 eins

2 zwei

3 drei

4 vier

5 fünf

6 sechs

7 sieben

8 acht

9 neun

10 zehn

das Geld

der Euro

5: fünf Euro

10: zehn Euro

20: zwanzig Euro

50: fünfzig Euro  (fünf – zig)

100: hundert Euro

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Arbeitsblatt:

http://ag-deutsch.reliwerk.de/wp-content/uploads/2015/12/Zahlen-schreiben.pdf

Die fünfte Lektion

Zahlen üben, Apps von Claudia, Kirchenbesuch

Material: Kreppband etc., Zahlenkarten (von Vera), Arbeitsblatt Ziffern schreiben (muz), Holzuhr (Uwe), Kartonuhr (muz),Würfel bis 20 (muz), Arbeitsblatt Kirche (muz)

Gruppenarbeit ca. 30 Minuten

3 Gruppen: 2 Gruppen trainieren die Zahlen bis 20 (u.U. weiter)

1 Gruppe: Claudia zeigt den Smartphonebesitzern hilfreiche Apps

Claudia wechselt im 10-Minutentakt die Gruppe 😉

Erst die Zahlen der Reihe nach (Karten legen): 1, 2, 3 … 10

Arbeitsblatt: Ziffern aufschreiben

Wenn 1-10 auswendig sitzt: 10, 11, 12 …. 20 (zuerst wieder der Reihe nach)

Würfeln bis 20 (leistungsfähige Gruppe noch: plus, minus)

Die Uhr: Wie spät ist es? Es ist …. Uhr.

Wer eine sehr leistungsfähige, homogene Gruppe hat kann sich an „halb 12“ wagen. Aber weniger ist oft mehr!

http://www.languageguide.org/german/numbers

10.30 Uhr:

Kirchenbesuch

Mit Bilderblatt

 

Die sechste Lektion

Verben – nach der Methode „total physical response“

Material: Kreppband und Filzstifte

Frontal

3 Stühle:

ich mache vor, 2 Schüler an meiner Seite machen es nach, die andern sollten schweigen – nur hören

nachher 3 Schüler, ich oder ihr, wir sagen die Sentenzen nur noch vor

aufstehen

sich setzen

sich ausziehen

(ich trage eine ärmellose Weste, die andern spielen das Ausziehen nur! Upps, dass mir hier bloss keiner einen Strip hinlegt)

sich anziehen

gehen

sich drehen

essen

trinken

schlafen

zur Tür gehen  – an die Tür klopfen

zum Tisch gehen – auf den Tisch klopfen

zum Fenster gehen – ans Fenster klopfen

zum Stuhl gehen – auf den Stuhl klopfen

klatschen

im Kreis

Wiederholung. Alle machen mit, so eine Art Reise nach Jerusalem ohne fehlenden Stuhl

In der Gruppe

Ein Schüler spricht das Gelernte vor und führt es vor.

Er erinnert sich z.B. an „essen“, sagt es und spielt es vor.

Aussprache üben

Tonaufnahmen machen

Die siebte Lektion

Zur Einleitung ein MiniTheater:
Eine von uns legt sich auf den Tisch zum Schlafen. Eine von uns ruft „Aufstehen“ – kein Wank – wieder „aufstehen“ – nix – lauter „aufstehen“ – nix – alle rufen „aufstehen“ – Wiederwilliges sich recken und aufsetzen – aufstehen! – Anziehen – zieht was an
Wiederholung
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