Gruppe 1, Montag, 18.01.2016

Achtung: Wir können morgen nicht in den vorderen Raum. Da ist der Frauenkreis drin. Bitte achtet darauf, dass wir möglichst nicht stören. Und wenn es Begegnungen gibt, sollten diese so angenehm wie möglich sein.

Die Superpünktlichen: können ggf. beim Herstellen von Geld helfen.

Plenum: Aussprache: ö: 3 Plakate, o, ö, e.

Ofen, Rose, lodern, Logik, Mode, Rose

Möhre, Sören, Öl, mögen, zögern, lösen

Egal, Esel, reden, Meer, lesen, Segen, Leben

Erst hören, dann versuchen, auszusprechen, nur lange Laute

Gruppen:

Zahlen bis 100 (bei Bedarf bis 1000)

Zahlen 1-10 wiederholen: Zeige 5 Finger, zeige 7 Finger

Zahlen 10-20 geht zu zweit auch noch mit Fingern

Oder: Die Hälfte zeigt Finger, die andere Hälfte Karten. (Es sind jede Menge Karten mit unterschiedlichen Zahlen da).

Oder: Würfel, Spielchips, Tabelle

Dann bis 100, auch Thannhauser S. 10

(Alles ist erlaubt, bei 32 auch eine 3, eine = plus 2 Finger). Die Gegenstände immer mal wechseln.

Geld: Geldbetrag sagen, von der Gruppe mit Spielgeld zusammenstellen lassen. Vielleicht auch mal wechseln…

Lebensmittel wiederholen und ausbauen. Tasche und Tüte gehört auch dazu. Möglicherweise müsst Ihr Euch mit Kilo und Liter auseinandersetzen. (Thannhauser S. 16 oben) In der Dari-Übersetzung steht da auch nur Kilo und Liter. Keine Ahnung, ob sie das kennen, oder nicht…;-)

Falls nötig die Benutzung eines Einkaufswagens erklären (Den Euro kriegt man wieder!!!) Ein entsprechendes Bild ist da.

Arbeiten mit einem Lebensmittelprospekt: Schnelles Dutzend aus dem Prospekt, ggf. auch mit Dingen, die unsere Schüler wissen wollen. (Vielleicht finden unsere Cracks neben der Küche noch Worte, die sie NICHT kennen…)

Fragen anhand des Prospekts: z.B. Was kostet der Fisch? Sie müssen den Preis lesen und richtig aussprechen.

Wer noch nicht hat, kann anhand der Lebensmittel Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, scharf einführen

Was schmeckt süß? u.s.w.

Tonaufnahmen nicht vergessen!

Falls noch Zeit ist: Lesen Thannhauser S. 15: Wir lesen, sie sprechen in der Gruppe nach. (nicht einzeln)

Bitte, beachtet die Karotte. Die heißt bei uns anders…;-)

Zeigt ihnen, wo sie das im Glossar finden. Am besten schreiben sie sich die Worte auf Dari daneben (2 Worte schreiben lassen, Rest Hausaufgabe). Dann haben sie alles auf einen Blick.

Wenn noch mehr Zeit ist: heute-morgen-übermorgen Thannhauser S. 8 und

Plakat (Uwe)

Für die Anderen habe ich diese Tabellen ausgedruckt. Die kann man gegeneinander verschieben. (Ich gebe zu, die Tage auf Farsi ist geschummelt, aber die sind so unanschaulich…;-)

wochentageheute_morgen

 

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4 Antworten zu Gruppe 1, Montag, 18.01.2016

  1. Uwe sagt:

    Hallo Montagslehrer/innen,
    Marianne bat mich, unsere Korrespondenz zur Unterrichtsvorbereitung für morgen, 18.1., hier reinzustellen. So soll es sein:

    > Hallo Marianne,
    > ich habe einen ganzen Sack voller (Klein)geld. Natürlich alles Centstücke (1, 2, 5, 10, 20, 50). Das Geld könnte ich mitbringen. Ist das sinnvoll ?

    Klar, aber nicht, dass Du am Ende doppelt so viele hast. Im Notfall können wir auch meine Chips beschriften.

    > Ich bringe morgen folgendes für das Zahlenverständnis mit:
    >
    > – 3 Poster „Zahlen 1-100“, DIN A 3, für die Lehrer (deine Vorlage)
    > – 3 Poster „Hunderterzahlen bis 1000“, Format DIN A 3, für die Lehrer

    ok, dann muss ich nicht kopieren.

    > – 20 Kopien „Zahlen 1-100“, DIN A 4, für die Schüler (deine Vorlage)
    > – 20 Kopien „Hunderterzahlen“, DIN A 5, für die Schüler

    So viele brauchen wir nicht. Es können doch viele auf eine Zahl auf dem Lehrerexemplar zeigen, oder im Notfall auf 2 Lehrerexemplare. Aber, wenn Finger, Chips, Karten u.s.w. auch noch da sind, findet jeder irgendwas, womit er die Zahl legen kann. Ist vielleicht auch lustiger.
    >
    > – 8 Sätze Zahlenkärtchen mit Zahlen von 1-13 aus einem Zahlenspiel. Die Kärtchen würden für alle drei Montagsgruppen reichen.

    In der Gemeinde gibt es auch schon reichlich Karten mit Zahlen. Teilweise sogar bis über 100.

    > Ich werde zunächst – und nur einmal – alle Zahlen bis 100 aussprechen und zeigen. Dann spreche und zeige ich die Hunderterzahlen auf dem Poster. Danach fragen wir die Schüler nach bewährtem Muster: „Wo ist ????“. Man wird dann sehen, ob sie verstanden haben, in welcher Reihenfolge die Zahlen von 13 bis 99 im Deutschen gesagt werden (erst die Einerzahlen, danach die Zehnerzahlen).

    Du hast das Problem verstanden…;-)
    Und ich habe die leise Ahnung, dass das Runterrattern von Zahlen, etwas ganz Anderes ist, als sich eine einzelne Zahl vorzustellen, und die auch wiederzufinden.
    Bedenken muss man auch, dass die in Afghanistan nicht unsere arabischen Zahlen haben, aber ich gehe davon aus, dass sie sie schon können.

    Ich kann ganz schlecht abschätzen, ob sie das sofort im Schlaf können, oder ob sie das lange üben müssen. Und danach richtet sich dann auch, wieviel Zeit wir haben.

    > Und dann sage ich Zahlen über 100 an und lasse sie von den Schülern mit Karten legen. Ab 101 werden die Zahlen im Deutschen in umgekehrter Reihenfolge gesagt(erst die Hunderterzahlen, danach die Einerzahlen und dann die Zehnerzahlen). Eigentlich kein Problem – für uns Deutsche. Ob das auch für Afghanen gilt, wird man sehen.

    Ach so, jetzt kapiere ich: Du willst 1 Runde Tabelle, nächste Runde Karten. Kann man vielleicht machen, aber dann braucht man ziemlich viel Material.
    Ich bin halt nicht sicher, wie weit wir bei den Zahlen über 100 kommen. Bevor die Hirne komplett verknoten, sollte man aufhören…

    > Ich bringe folgendes für das Thema „einkaufen und bezahlen“ mit:
    >
    > – 3 Poster „Geld“, (mache ich heute fertig)
    > – 17 Prospekte von „real“ für die Schüler. Jeweils 2 Schüler bekommen einen Prospekt.
    > – 3 Prospekte mit markierten Seiten (Klebesticker) von „real“ für die Lehrer
    >
    > Zunächst zeige ich das Poster „Geld“. Ich sage und zeige, dass 1 Euro (€) = 100 Cent ist. Danach zeige ich die üblichen Preisangaben für Lebensmittel, die weniger als einen Euro kosten (z. B. 0,99 €) und solche mit „krummen“ Werten (z.B. 1,99 €).

    > Ich stelle die 12 Produkte mit Namen vor.

    Aber langsam, mit dem Dutzend und so.

    > Dann sage ich, auf welchen Seiten sie stehen und wie teuer sie sind. Die Preisspanne reicht von 0,59 € für Zucker bis 229,- € für einen Computer. Danach frage ich, auf welcher Seite im Prospekt die Produkte stehen und wie teuer sie sind.

    Bin ich echt gespannt.

    > Ob ich die Preise auch noch in Beziehung zum Gewicht (Gramm, Kilogramm) setze, weiß ich noch nicht. Ist wahrscheinlich etwas viel auf einmal. Muss ja auch nicht sein, finde ich.

    Kann bloß sein, dass uns jemand danach fragt.

    Kannst Du das als Kommentar hinter meinen Entwurf schreiben? Dann haben es die Anderen auch.
    Gruß, Marianne

  2. Uwe sagt:

    Ich habe noch was vergessen. Wenn wir die bereits bekannten Lebensmittel wiederholen, sollten wir vorrangig die Lebensmittel aus den Kartons auf die Tische packen. Wozu habe ich die sonst gekauft? Die sind auch anschaulicher als im Thannhauser, weil zum Anfassen.

  3. Marianne sagt:

    Logo 😉
    Die Kisten sind übrigens auch von Gruppe 2 und 3 intensiv benutzt worden.
    Das mit dem Thannhauser schreibe ich nur, weil ICH es immer vergesse. Und den haben wir ja auch mal angeschafft…;-) Und ich fürchte, viele unserer Schüler haben das mit dem Farsi-Glossar noch nicht wirklich verstanden.

  4. Volker sagt:

    Hallo, Info von Marianne: Es ist genug Spielgeld vorhanden! Danke, Gruß Volker

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