Gruppe 1 Dezember 2015

Anfang mit Afghanen 12/15

1. Deutsch- Stunde für die neuen Afghanen 15.12.2015

Gruppen sortieren

1. Langsam und deutlich vorsprechen und nachsprechen lassen, zuerst die Lehrer mehrmals, dann die Schüler reihum: „Ich heiße xxx.“ „Ich heiße xxx.“

Wenn alle dran waren, wird erweitert mit der Frage, wieder zuerst die Lehrer mehrmals:„Ich heiße xxx.“ „Wie heißt du?“

Genauso verfahren mit den anderen Sätzen aus Punkt 1.2, dafür die Smileys, die Weltkarte und die Ortskarte benutzen.

2. Dies ist eine Höraufgabe. Bitte nicht nachsprechen lassen, sondern nur auf die richtige Vokabel zeigen lassen, mit einem Wort anfangen, dann das zweite usw., immer wieder die vorherigen Worte mit einbauen und erst ein neues Wort nehmen, wenn die anderen gut „sitzen“:

das Haus, das Brot, die Tasse

der Stuhl, der Schuh, das Herz

das Geld, die Sonne, der (Ehe-) Mann

die (Ehe-) Frau

 

3. Keks- und Saftpause ca. 5min

4. Persisches Alphabet ( الفبا ) und danach deutsches Alphabet vorzeigen, auf ersten Buchstaben tippen, danach „A“ vorsprechen und die drei Worte, die Schüler können die Worte mitsprechen, wichtig ist jedoch erst einmal nur, „A“ zu sagen.

A wie Arzt, A wie Ampel, A wie Auge

 

5. Alle 10 Zahlenkarten hinlegen, die eins, die zwei und die drei nachsprechen lassen: „Eins, zwei, drei“

 

6. – Handyaufnahmen aller Worte der Unterrichtsstunde

– evtl. Bücherausgabe

– evtl. Namensliste erstellen

– Nächsten Termin bekanntgeben

7. Verabschiedung

2. Deutsch- Stunde für die neuenAfghanen 22.12.2015

Im großen Kreis nach Familien bzw. nach Freunden oder Nachbarn sortiert Platz nehmen

1. Buchstaben- Rap

2. . Rollenspiel 1.Teil (Damaris und Sören): „Das ist mein Mann.“ „Das ist meine Frau.“ „Das ist mein Sohn.“ „Das ist meine Tochter.“ „Das ist mein Baby. Es ist ein Mädchen.“ „Das ist mein Baby. Es ist ein Junge.“ „Das sind meine Kinder.“ 2.Teil (Hagen und Christian): „Das ist mein Mitarbeiter.“„Das ist mein Freund.“ „Das ist mein Nachbar.“

3. . Arbeitsblätter verteilen und in Gruppen sortieren. Jeder soll nun seine Familie bzw. seinen Freund/Nachbarn oder Kollegen vorstellen. Danach die Vorstellungsrunde ergänzen:

Ich heiße…“ „Ich komme aus…“ „Ich wohne in Blankenfelde.“ (Als Gedankenstütze die Hilfsmittel der 1. Stunde nutzen: Weltkarte und Ortsplan.) „Das ist meine Familie.“ „Das ist mein Mann/meine Frau… „Das ist mein Sohn/meine Tochter“ oder „Ich heiße… Das ist mein Nachbar/mein Freund.“

 

4. Höraufgabe! Hier sollen die Schüler verstehen und auf das Richtige zeigen.

Der Mann steht. Der Mann sitzt. Der Mann liegt. Der Mann geht. Der Mann rennt.

Die Frau steht. Die Frau sitzt. Die Frau liegt. Die Frau geht. Die Frau rennt.

Das Mädchen steht. Das Mädchen sitzt. Das Mädchen liegt. Das Mädchen geht. Das Mädchen rennt.

Der Junge steht. Der Junge sitzt. Der Junge geht.

Das Baby liegt. Das Baby geht. Das Baby rennt.

Eiliges Dutzend voriger Stunde hinlegen und einmal jede Vokabel zeigen lassen, Wiederholungen nur, wenn´s noch nicht gut ging . Nun die neuen Vokabeln einzeln nacheinander einführen, deutlich und langsam sprechen und die Schüler nur zeigen lassen.

die Hose das Kleid der Pullover der Tisch der Kuchen der Sohn die Tochter die Familie der Kopf das Gesicht der Brief das Fahrrad der Mond die Briefmarke das Auto der Zug der Regen

5. Das „A“ von voriger Stunde nachsprechen lassen, die Vokabeln mit erwähnen. Nun das„E“ und das „I“ sprechen lassen, die dazugehörigen Vokabeln mit erwähnen. Ebenso mit„O“ und „U“ verfahren.

6. Die Zahlen bis 20 hinlegen, aber nur soweit üben, wie es geht. Immer circa drei Zahlen dazunehmen. „ Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf, zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn, sechszehn, siebzehn, achtzehn, neunzehn, zwanzig“

7. Punkt 1.5. im Heft pantomimisch vormachen, dazu sprechen. Zuerst schreibt einer und sagt dazu „ich schreibe“. Dann schreiben beide und sagen „wir schreiben“. Beim Sprechen die Hand neben dem Mund auf und zuklappen „ich spreche“, dann beide „wir sprechen“, beim Fragen auf eine Frage vom eiligen Dutzend zurückgreifen (Wo ist…)„ich frage“, dann fragen beide „wir fragen“, beim lesen, hören und malen ebenso vormachen: „ich lese- wir lesen; ich höre- wir hören; ich male- wir malen“.

8. Tee/ Kekse

Handyaufnahmen

Bücherausgabe, Namensliste

Hefter etc. austeilen

Nächster Termin

Verabschiedung

 

 

Nachbar  همسايه

Freund دوست دوست‌ كردن دوست‌ پسر رفيق صمیمی يار يارى نمودن پرشكوفه

Kollege/Mitarbeiter همکار

 

3. Deutsch- Stunde für die neuenAfghanen 29.12.2015

S-Bahn-fahren

4.Stunde Afghanen 5.1.2016

1.Buchstaben-Rap

2. Tagesablauf und Tageszeiten und Wochentage Rollenspiel Rollenspiel mit großemSonnenplakatzwei spielen, einer zeigt am Plakat die Tageszeiten, lernen-Sprachbuch, essen-Teller mit Keks, waschen- Schüssel mit Kleidungsstück, kochen-Kochlöffel und Küchenschürze, arbeiten-Hammer, putzen-Wischlappen, schlafen-Wecker und Augen zu, spielen-Spielzeug

Einer liegt und schläft, der Wecker klingelt. „ Guten Morgen“ sagt der zweite. „Was machst Du heute?“ „Ich lese am Morgen. Am Vormittag koche ich. Am Mittag esse ich. Am Nachmittag arbeite ich. Am Abend spiele ich. In der Nacht schlafe ich. Was machst du heute?“ „Am Morgen putze ich. Am Mittag esse ich. Am Nachmittag wasche ich. Am Abend lerne ich. In der Nacht schlafe ich.“ „Na dann wünsche ich dir einen guten Tag!“ „Ich wünsche dir auch einen guten Tag.“

Rollenspiel mit Wochentagen, zwei spielen, einer zeigt den Wochentag amWochentagplakat: „Guten Tag.“ „Guten Tag.“ „Was machst du am Donnerstag?“ „Am Donnerstag koche ich.“ usw. bis alle Wochentage durch sind. „Na dann Auf Wiedersehen.“ „Auf Wiedersehen.“

Gruppen einteilen, Kekse und Trinken anbieten, Namen ankleben

2. Vorstellungsrunde, Wiederholungen einarbeiten: Ich heiße… ich komme aus… Ich wohne in Blankenfelde… Das ist mein Sohn, Mann etc….

3. alte Vokabeln alle hinlegen und einmal abfragen, nur wiederholen, was noch nicht geht

Neue Vokabeln einzeln einführen und bei „Wo ist…?“ immer die richtige zeigen lassen

Der Teller, das Blut, die Kartoffel, der Finger, die Schule, die Tasche, der Baum, das Zimmer, das Telefon, der Bahnhof, die Bushaltestelle, das Formular, die Adresse, der Personalausweis, der Vorname, der Schüler, der Lehrer, der Hund, die Polizistin

4. Zahlen bis 20 vorwärts, rückwärts und durcheinander nennen lassen, dabei bekommt jeder eine Zahl, die er in der richtigen Reihenfolge hinlegen soll.

5. Männchenkarten alle hinlegen und wiederholen lassen: z.B. Die Frau steht, geht, rennt, sitzt, liegt.

6. Aufforderungen befolgen:

Bitte steh auf! Bitte setz dich hin! Bitte geh zur Tür! Bitte öffne das Heft! Bitte schließe die Tür! Bitte dreh dich um! Bitte nimm dir eine Fahrkarte! Bitte lege die Fahrkarte hin! Bitte entwerte die Fahrkarte! Bitte steige in die S-Bahn ein! Die Fahrkarten bitte! Bitte steige aus der S- Bahn aus!

7. alle Vokale hinlegen und wiederholen, bei den Wochentagen die Vokale heraussuchen

8. Was machst du? Mit gestern-heute –morgen und den Wochentagen verbinden

Lernen, essen, waschen, kochen, arbeiten, putzen, schlafen, spielen

9. Nächste Stunde ankündigen, Auf roter Karte unterschreiben, evtl. neue ausgeben oder für 2 Euro auch ein Buch, Auf Liste schreiben, wer da war? Etc. und Verabschiedung

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

 

5. Stunde, Freitag, 8. Januar 2016 

Wenn einige pünktlich sind, andere nicht, trifft sich einer von uns mit den Pünktlichen im Kinderraum und liest aus dem Thannhauser die ersten 2 Seiten mit denen. Lesen geht bei uns so: Wir sprechen vor, sie sprechen in der Gruppe nach. So wird niemand bloßgestellt. Und wer nicht lesen kann, fällt auch nicht auf.

Auch die Karten können schon unterschrieben werden und die Namensschilder (Papier oder Krepp) angebracht werden.

Plenum:

Wiederholung Morgen Mittag Abend Nacht mit Begrüßungen.

Lesen: Seite 10 die Zahlen von 1-10:  Die Helfer sehen nach, ob es alle finden und helfen, wenn es nötig ist.

In der Gruppe:

Wir zeigen (im Heft) auf eine Tageszeit, und es muss die richtige Begrüßung gewählt werden. Kann mit allem, was sie schon wissen, kombiniert werden.

Übung: Lebensmittel (nach den Regeln des schnellen Dutzends)

Nach den Regeln des „schnellen Dutzends“ die Wörter für die neuen Gegenstände lernen (mitsamt den Artikeln), und dann auch Tisch und Stuhl mit einbeziehen.

Neu: Apfel, Kartoffel, Zwiebel, Nuss, Wasser, Nudel, Kanne, Flasche, Tee,

Ich kann mitbringen: Äpfel, Kartoffeln, Zwiebeln, Nüsse, Wasser, Tasse, Teller, Nudeln, Kanne, Flasche

Bekannt: Kartoffel, Teller, Tasse, Stuhl

Der Sprachpate gibt Anweisungen wie Lege den Apfel auf den Tisch, lege die Nudel auf den Teller, gieß das Wasser in die Tasse usw. Die HTs führen die Anweisungen aus. (Ab und zu kann man das „bitte“ verwenden, aber nicht ständig.) Wenn alles gut klappt,  kann man auch Zahlen benutzen: Lege 5 Nüsse auf den Teller u.s.w.

Ein weiterer Mitarbeiter (oder, wenn keiner vorhanden ist, die Handpuppe), führt die Handlungen der vorherigen Übung aus (legt den Apfel auf den Tisch, setzt die Mutter auf den Stuhl, usw.) Der Pate beschreibt, was der Mitarbeiter (oder die Puppe) tut (du legst den Apfel auf den Tisch, du legst die Nuss auf den Stuhl, du stellst die Tasse auf den Tisch). Man kann es auch einfach kommentieren, wenn die HTs es schon gut können.

Je nach Zeit:

Wiederholung der Tätigkeiten aus dem Thannhauser anhand von Bildern:

Achtung: Nicht alle Tätigkeiten sind wirklich geübt worden, deshalb nach und nach vorsichtig einführen, und zwar in folgender Form:

Der Junge spricht, der Junge schreibt. Das Mädchen fragt, die Frau liest. Die Frau hört, das Mädchen malt, der Junge isst, die Frau wäscht, die Frau kocht, der Mann arbeitet, die Frau putzt, das Mädchen schläft.

Nach bewährtem Muster die Bilder auf dem Tisch verteilen und suchen lassen. Wenn die Tätigkeiten noch nicht so gut sitzen, weniger nehmen und ein anderes Mal weitermachen. Die 3. Person Singular ist ohnehin neu. Aber man kann sich da relativ leicht hineinhören.

Wenn noch Zeit ist, kann man die Tätigkeiten pantomimisch darstellen: Ich male, ich lese, u.s.w. oder mit „wir“, das haben sie auch schon mal gehört. Und natürlich „du“.

Wir zeigen ihnen die Tätigkeiten im Thannhauser-Heft, (S. 5 und 7)sprechen sie vor, sie sprechen sie in der Gruppe nach.

Wer lesen kann, ist zwar klar im Vorteil, aber es geht um das Vor- und Nachsprechen

Ich bin nicht sicher, ob schon alle verstanden haben, dass sich hinten in ihrem Hefter ein Glossar in ihrer Sprache befindet. Also, zeigt ihnen noch mal, wo sie die Wörter finden können. Es wäre doch eine gute Hausaufgabe, wenn sie sich die Worte auf Farsi ins Buch schreiben.

Am Ende der Stunde: Tonaufnahmen nicht vergessen!!! Wer dazu neigt, sie zu vergessen, kann sie auch nach jeder Übung machen.

Die Stunde ist auf 60 Minuten geplant. Man muss nicht alles schaffen. Wenn die Zeit um ist, Aufnahmen machen, ggf. noch Fragen beantworten, und dann ist Schluss. Wir haben 3 Termine in der Woche. Da muss man nicht mehr alles in eine einzige Stunde hineinstopfen.

 

 

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