Gruppe 4, Montag, 11. Juli 2016

Ab heute sind ein Großteil unserer Männer in einer Maßnahme. Sie bekommen verschiedene Berufe vorgestellt, machen ein Praktikum und lernen ein wenig berufsspezifisches Deutsch. Wir hoffen, dass sie sich trotzdem auf den Weg zu uns machen. Das Thema heute macht ihnen sicherlich Spaß.

Material: Bitte Werkzeuge und Bretter mitbringen.
Das Perfekt ist nur für einen Teil unserer Leute wirklich neu. Einige haben es schon bei Monika gehabt.

Plenum: Heute ist Montag, der 11. Juli. Gestern war Sonntag, der 10. Juli.
Es ist 18:30 Uhr.
Der Wetterbericht: (als Interview mit Person B):
B, wie ist das Wetter heute? (B beschreibt das Wetter mit den Begriffen, die diejenigen, die da waren, in der letzten Stunde gelernt haben.
A: Wie wird das Wetter morgen?
B gibt einen Wetterbericht für morgen ab. Kann ruhig im Präsens sein.
A: Und gestern? Gestern regnet es (nicht).
B: Nein, gestern hat es (nicht) geregnet.
A: Und gestern scheint die Sonne.
B: Nein: Gestern hat die Sonne geschienen.
A: Und heute morgen: Da regnet es (nicht).
B: Nein, heute morgen HAT es (nicht) geregnet.

Gruppen:

Schnelles Dutzend: Werkzeuge, Nägel, Schrauben verschiedener Größe, (Hand)Bohrer,  Schraubenzieher, Zange, Pinsel u.ä. Alles zusammen: Das Werkzeug (insgesamt etwa 12 unterschiedliche Dinge)
Ihr müsst die Worte nicht unbedingt anschreiben. Sie kriegen spätestens nächste Woche noch mal einen Zettel mit Worten.

Erklären und vormachen, was man mit dem Werkzeug macht: Ich bohre mit dem Bohrer, schlage mit dem Hammer, drehe den Schraubenzieher, male mit dem Pinsel, ziehe einen Nagel mit der Zange heraus, u.s.w

Wenn die Werkzeuge gut sitzen, muss man an diesem Punkt nicht allzu viel Zeit auf die Verben verwenden, denn was man mit einem Werkzeug macht, ist in der Regel eindeutig und kommt in der TPR-Übung mehrmals vor.

TPR-Übung:

(Thomson schlägt vor, die Werkzeuge mit dem Ungeziefer zu verbinden: Töte die Fliege mit dem Hammer, töte die Maus mit der Beißzange. (Bei aller Liebe zu Thomson, ich überlege, ob es da nicht doch eine Alternative gibt…;-)

Leider kann immer nur einer die Befehle ausführen, aber so groß sind die Gruppen z.Zt. nicht.:

Bohre ein Loch in das Brett. Nimm die 5. Schraube und drehe sie in das Brett. Schlage einen Nagel in die Wand (Nur pantomimisch). Säge das Brett. Gib mir ein Nagel. Gib mir die große Schraube. Nimm die dünne Schraube und lege sie auf deinen Kopf u.s.w.

Nimm den Pinsel und male das… an.

Bohre 2 Löcher in das Brett. Ziehe den Nagel aus dem Brett und lege ihn auf die Zange. u.s.w.

Dabei kann man so ziemlich alles wiederholen und viel Spaß haben.

Versteh-Übung Perfekt:

Jeder bekommt ein Werkzeug und soll damit einen Befehl ausführen. Wir (am besten die zweite Mitarbeiterin) kommentiert, was passiert: Du drehst die Schraube in das Brett, du schlägst einen Nagel in die Wand, u.s.w.

Dann legen alle ihre Werkzeuge vor sich hin, und Person 2 kommentiert wieder: Du hast ein Schraube in das Brett gedreht, du hast einen Nagel in die Wand geschlagen, u.s.w.

Wir legen 2 Schilder auf den Tisch, mit „gestern“ und „heute“.

Wir sagen Sätze mit allen Verben, die sie können, und sie müssen zeigen, ob es gestern oder heute ist.
Das ist eigentlich einfach, aber wir bauen auch Sätze ein, wie: „Er hat einen Radiergummi.“ Das heißt, aus dem „haben“ kann man nicht automatisch auf „gestern“ schließen. Die Sätze können nach und nach auch etwas komplizierter werden. Sie sollen nur die Zeit heraushören.

Thannhauser S. 30, den unteren Teil lesen. Die Tabelle können sie zu Hause machen, wenn sie Lust haben.
S. 29, 8.8 würde ich danach lesen. Finde ich schwieriger.

Aufnahmen:

Wenn noch Zeit ist:

Es gibt ein paar Bilder, die man kommentieren kann: Einer schlägt einen Nagel in die Wand, zieht ihn wieder heraus, dreht eine Schraube hinein, einer schlägt sich mit dem Nagel auf den Daumen, Einer sägt den Ast ab, auf dem er steht, u.s.w.

 

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