Gruppe 1, Dienstag, 2. Februar 2016

Haben und Können/Verneinung

Haben:

Die Grundbedeutung von haben ist besitzen.

Dazu kann man ein Spielchen machen:

Ein paar Gegenstände vom Tisch an sich raffen: Ich habe ein…

Es ist egal, welche Gegenstände ihr nehmt. Ich nehme Dinge, die man so bei sich hat: Schlüssel, Portemonnaie (leer), Uhr, Brille…

Die Dinge einem anderen geben: Ich gebe Dir …

Ich habe kein… Ich brauche…

Gib mir …

Ich habe ein…

Oder:

Du hast ein… Lege das … auf den Tisch: Du hast kein…

 

Auch Fragen: Hast Du ein?

Ja, ich habe ein…/nein, ich habe kein…

 

Können:

Die Grundbedeutung von können ist: Eine Fähigkeit haben.

Kannst Du schreiben?

Ja, ich kann schreiben/nein, ich kann nicht schreiben.

Schnelles halbes Dutzend mit weiteren Fähigkeiten auf Kärtchen

Dann bekommt jeder ein leeres Kärtchen mit der Aufgabe:

Male, was Du kannst.

Aus diesen Bildern entsteht das zweite halbe Dutzend.

Fragewörter:

Wir sind jetzt in einer Phase, wo wir mehr und mehr Fragewörter und Phrasen einführen müssen. Das geht schlecht mit dem Dutzend, erschließt sich aber aus dem Kontext. Heute z.B.
Welche Farbe hat …?

Außerdem nach und nach: Wer, was , womit, wo, wann?

 

Schlussplenum:

Wir spielen ein paar Kontext-Rollenspiele vor.

Ich kann heute nicht:

Erstes Stück:

Person A sitzt herum mit einer großen Menge Taschentücher, niest ständig und putzt sich die Nase.

Person B kommt: Hallo, A, kannst Du schwimmen?

Ja, ich kann schwimmen.

Komm, wir gehen schwimmen.

Nein, heute nicht.

Warum? Kannst Du nicht schwimmen?

Doch, ich kann schwimmen, aber ich kann heute nicht schwimmen.

Warum kannst Du heute nicht schwimmen?

Ich bin krank. Hatschi.

Kannst Du morgen schwimmen? Nein, da bin ich auch krank. Hatschi.

Und, kannst du übermorgen schwimmen?

Vielleicht.

Gut. Ich komme übermorgen. Übermorgen gehen wir vielleicht Schwimmen.

Zweites Stück:

A hat die Nase im Thannhauser und murmelt: Ich koche, du kochst

B: Kannst du Fußball spielen?

A: Ja, ich kann Fußball spielen.

B. Komm, wir gehen Fußball spielen.

A: Ich kann heute nicht Fußball spielen. Ich muss Deutsch lernen (wir kochen, ihre kocht, sie kochen).

B: Kannst Du morgen Fußball spielen?

A: Ja, morgen kann ich.

B: Dann komme ich morgen und wir gehen Fußball spielen.

Höflichkeitsform:

Person A steht rum. Person B kommt mit erhobenem Zeigefinger:

„Zieh die Schuhe aus!“

Person A zuckt zusammen, fängt an, ängstlich die Schuhe auszuziehen.

Person C kommt. Sie sagt zu Person B: So geht das nicht.

zu A: „Kannst du bitte die Schuhe ausziehen?“
Person A entspannt sich.

„gerne“.

Ein paar weitere ähnliche Befehle

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