Unterrichtsentwurf, Mo.4.4.2016

Wir bilden drei Kleingruppen: Hagen und Christian, Christopher, Uwe und Sophie. Falls wieder nur wenige Schüler(innen) kommen, bilden wir zwei etwa gleich große Kleingruppen.

Plenum:
(17.00 – 17.10 Uhr)

Rollenspiel: Hausmeister

Ich spiele einen Hausmeister. Dazu bringe ich verschiedene Utensilien wie Wasserhahn, Lampe, Taschenlampe und einen Werkzeugkasten mit.

Dialog:
Guten Tag. Sind Sie der Hausmeister?
Uwe: Ja, ich bin der Hausmeister.
Mein Wasserhahn tropft. Können Sie ihn reparieren?
Uwe: Ich kann den alten Wasserhahn gegen diesen neuen Wasserhahn auswechseln.
Ok. Meine Lampe ist auch kaputt. Können Sie die Lampe auch auswechseln?
Uwe: Tut mir leid. Ich habe im Moment keine andere Lampe. Ich muss erst morgen eine neue Lampe im Baumarkt kaufen.
Ok. Dann benutze ich eben bis morgen eine Taschenlampe.

Kleingruppenarbeit:

Das erste neue Thema: Wir helfen dem Hausmeister / Wir arbeiten im Hotel (25 Min.)

Thannhauser S. 42 – 44

Das im Rollenspiel eingeführte Thema wird in den Kleingruppen vertieft. Wir lesen vor, die Schüler sprechen nach. Die Substantive sind leicht zu verstehen, weil die Gegenstände im Thannhauser abgebildet sind – außer der Vorreinigungsbrause… Wir müssen darauf achten, dass auch die neuen Verben verstanden werden. Mit Hilfe der englischen und arabischen Übersetzungen rechts neben den deutschen Sätzen wird das aber auch gelingen.

Das zweite neue Thema: Das Tier ABC (25 Min.)

Thannhauser S. 46
Wir lesen alle Namen des Tier ABCs einmal vor. Danach fordern wir die Schüler einzeln auf, die Namen selbst vorzulesen. Danach diktieren wir. Die Schüler(innen) schreiben. Den Xenosaurus können wir getrost weglassen, weil der ausgestorben ist. Die Schüler(innen) dürfen den Thannhauser aufgeschlagen lassen. Wichtig ist nicht, dass sie alle Namen schreiben können, sondern dass sie überhaupt schreiben. Nach 15 Minuten ist Schluss. Wir korrigieren die Diktate.

Wiederholungen:

Thannhauser S. 30

  • Thema: Hauptsatz- und Nebensatz-Gefüge im Perfekt / Präteritum und Futur / Präsenz bilden“. (ca. 20 bzw. 30 Min.)
    Die Lehrer(innen) stellen wieder die Warum-Fragen, auf die die Schüler(innen) mit den ihnen schriftlich vorliegenden Kausalsätzen (Weil-Sätzen) antworten. Wir machen nur noch Einzeltrainings mit dem Satzbaukasten im großen Andachtsraum und in der Küche. Die Einzeltrainings finden parallel zur Kleingruppenarbeit statt. Die schwächeren Schüler(innen) dürfen das Blatt mit den geschriebenen Sätzen wieder zu Hilfe nehmen. Die Cracks bekommen von mir nur noch Schlüsselworte des Nebensatzes – z.B. „schmutzig“, „Hunger“, „Kühlschrank“, „Geld“ – gezeigt und müssen den richtigen Antwortsatz mit Hilfe der Elemente des Satzbaukastens legen. Die Einzeltrainings kosten natürlich viel Zeit, aber die sollten wir investieren, weil wir die Schrift künftig als Lernhilfe brauchen. Alle Lehrwerke für fortgeschrittene Lerner setzen sie voraus.

Beispiele für Dialoge:
1.) Frage: „Warum hast Du am Montagmorgen das Haus geputzt?“
Antwort: „Ich habe am Montagmorgen das Haus geputzt, weil es schmutzig war.“ (Perfekt / Präteritum-Gefüge)
2.) Frage: „Warum wirst Du am Montagmorgen das Haus putzen?“
Antwort: „Ich werde am Montagmorgen das Haus putzen, weil es schmutzig ist.“ (Futur / Präsenz-Gefüge)

Uwe

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