Unterrichtsentwurf, Mo. 22.2.2016

Wir bilden drei Kleingruppen: Marianne und Christian, Christopher, Uwe und Sophie

Plenum:
(17.00 – ca.17.10 Uhr)

Thema: Das Perfekt

Ich schlage folgendes Rollenspiel vor: Wir wiederholen ein Rollenspiel, dass wir schon mal an einem Dienstag gemacht haben, um Wochentage und Tageszeiten zu verbinden. Die Sätze haben wir im Präsenz gebildet. Jetzt nutzen wir das gleiche Rollenspiel, um Tätigkeiten, die bereits erledigt sind, zu beschreiben. Dabei verwenden wir ausschließlich das Perfekt.

Guten Tag, Uwe. Wie geht es dir?
Uwe: Mir geht es gut. Und wie geht es Dir?
Mir geht es auch gut. Was hast du am Samstagabend gemacht?
Uwe: Ich habe diesen Deutschunterricht vorbereitet. (Ich zeige auf mein Manuskript.)
Was hast du Sonntagmorgen gemacht?
Uwe: Ich habe lange Zeitung gelesen? (Ich zeige auf eine Zeitung.)
Was hast du Freitagnachmittag gemacht?
Uwe: Ich habe Lebensmittel eingekauft (Ich zeige auf einen Einkaufskorb.)
Was hast du Donnerstagmorgen gemacht?
Uwe: Ich habe geduscht, meine Zähne geputzt und mich angezogen. (Ich zeige pantomimisch, was ich gemacht habe.)
Und was hast du gestern Nacht gemacht?
Uwe: Was für eine Frage!? Natürlich geschlafen! (Ich zeige pantomimisch, was ich gemacht habe.)

Kleingruppenarbeit:

Das neue Thema: Was hast du gemacht? (ca.15 min.)
Thannhauser S. 30
Wir greifen das Thema aus dem Plenum auf und vertiefen Perfekt-Bildungen in den Kleingruppen. Der Thannhauser bietet eine gute Vorlage, die wir als Übungshilfe nutzen können. Zwar werden da schwach und stark gebeugte Verben (einschließlich komplizierter Begriffe wie „einkaufen gehen“ usw.) munter durcheinander benutzt, aber das ist (noch) nicht wirklich schlimm, weil die Schüler/innen zunächst nur wahrnehmen – quasi „fühlen“ – sollen, dass mit der Veränderung der Verben und deren veränderter Stellung in Hauptsätzen ein Zeitenwechsel stattfindet (Präsenz: Subjekt – Prädikat – Objekt; Perfekt: Subjekt – Hilfsverb „habe“ – Objekt – Prädikat).
Ich werde Schriftkärtchen mit Sätzen im Präsenz und im Perfekt bilden, die die Schüler den Begriffen (Infinitive) und Bildchen im Tableau auf Seite 30 im Thannhauser zuordnen müssen. Ich stelle Fragen im Präsenz (z.B. Was machst Du am Dienstagabend?) und im Perfekt (z.B. Was hast Du am Montagmittag gemacht?).

Wiederholungen:

  • Die Zeit und die Uhr (ca. 10 min.)
    Nicht mehr erläutern, sondern nur noch abfragen:
  • Ich stelle die Uhr ein und frage: „Wie spät ist es? Die Schüler(innen) müssen immer zwei Zeiten nennen.
  • Ich sage eine Uhrzeit an. Das mache ich sowohl umgangssprachlich (z.B. 5 vor Halbzwölf) als auch korrekt hochdeutsch (11 Uhr 55 bzw. 23 Uhr 55). Die Schüler(innen) müssen die Uhr stellen.
  • Küche ( 5 min.)
    Die Kleingruppen, die die Küche noch nicht wiederholt haben, sollten einen Schnelldurchgang machen. Meine Schüler(innen) hatten viele Begriffe wieder vergessen. Es wird nichts mehr vorgestellt sondern nur noch gezeigt und im Stakkato abgefragt: „Was ist das, und das, und das?“
  • Dialog üben: Sich kennenlernen ( 15 min.)
    Die Lehrer(innen) sprechen den Dialog wieder einmal vor. Danach wiederholen die Schüler(innen) den Dialog intensiv in Zweiergruppen, die die Lehrer(innen) zuvor bestimmt haben. Diese Zweierteams bestehen aus jeweils einem(r) guten und einem(r) weniger guten Schüler(in). Ihr müsst die Gruppen – notfalls auch etwas autoritär – bestimmen, damit sich nicht nur die Guten zusammenfinden. Diese Aufgabe ist beim zweiten Mal schon wesentlich besser bewältigt worden als bei der Einführung vor 2 Wochen, weil auch die Schwächeren im Heim geübt hatten. Ich habe noch genug Ausdrucke mit dem Dialog. Wichtig ist, dass wir die Zweiergruppen auch wirklich bilden, damit jeder (!) spricht und nicht wieder nur die Guten! Falls in den kleinen Räumen nicht genug Platz für alle Zweiergruppen vorhanden sein sollte, schickt sie rüber in den großen Andachtsraum! Aufgabe der Lehrer(innen) ist es nur, in die Dialoge korrigierend einzugreifen.
  • Recording neuer Begriffe (ca. 5 min.)

Uwe

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