Todo-List Gruppe 1

Ergänzung, 5. März 2016

Aus dem Thomson-Lehrbuch fehlen noch Lektion 7 und 8.

Quelle: Musterlektionen 6-10

Kathrin Pope schlägt noch folgende Sachthemen vor:

  • Höflichkeit
  • Danke, bitte, ich möchte …, könnten Sie bitte …, entschuldigen Sie bitte …, Entschuldigung, tut mir leid, …bitte wiederholen Sie …, bitte sprechen Sie langsam …
  • Tierische Lebensmittel
  • Fleisch, Wurst, Rind, Schwein, Fisch, Huhn … Hier kann man im Rollenspiel üben, wie man fragt, ob ein Produkt aus Rindfleisch oder Schweinefleisch ist.
  • Gebäude und Läden in der Stadt, wer dort arbeitet und was man dort macht
  • Bäckerei/Bäcker/backen, Metzgerei/Metzger, Supermarkt/Verkäufer(in)/verkaufen, Elektrogeschäft/Elektriker …
  • Wetter
  • Sonne, Regen, es regnet, Schnee, es schneit, es ist heiß/kalt/warm, bewölkt/Wolken, Gewitter, Wind …
  • Technik
  • Handy, Computer, Internet, Wireless, kaputt, ganz, reparieren, Batterie, leer, Tarif …
  • Gefühle
  • Traurig, froh, glücklich, Angst, Ekel, lachen, weinen …
  • Geburt, Hochzeit, Trauer usw.
  • Geboren werden, heiraten, sich verloben, ledig, sterben, beerdigen, feiern …
  • Tiere und Pflanzen
  • Hier empfehlen sich Tiere und Pflanzen, die tatsächlich im Umfeld der Teilnehmer eine Rolle spielen. Essbare Tiere und Pflanzen haben sie ja bereits kennengelernt 
  • Hund, Katze, Vogel, Fliege, Mücke, Spinne, Maus, Baum, Blume …
  • Landschaft
  • Hier empfehlen sich Landschaftsformen, die in der neuen Umgebung tatsächlich vorkommen.
  • Berg, Fluss, Stein, Fels, Wald, Hügel, See, Meer, Ufer, Küste …
  • Sinneseindrücke
  • sehen, schmecken, riechen, fühlen, hören, Krach, hell/dunkel, laut/leise, stinken, duften …
  • Haus:
  • Stockwerk, Keller, Dach, Garage, Wand, Tür, Fenster, Garten, Zaun, Zimmer, Treppe, Aufzug …
  • Inneneinrichtung:
  • Möbel, Tisch, Stuhl, Schrank, Teppich, Bett, Herd, Kühlschrank, Spülbecken, Toilette, Dusche, Badewanne, Waschbecken …
  • Personenbeschreibungen
  • groß, klein, dick, dünn, schlank, blond, Bart, Brille, glatte Haare, lockige Haare …
  • Kommunikation:
  • reden, schreien, weinen, lachen, lächeln, rufen, flüstern, singen …
  • Fortbewegung:
  • gehen, laufen, fahren, rennen, spazierengehen, stolpern, fallen, hüpfen, humpeln …
  • Hausarbeiten:
  • putzen, spülen, bügeln, waschen, kochen, backen, wischen, kehren, Bügeleisen, Kochlöffel …
  • Arbeitswelt:
  • Fabrik, Büro, arbeiten, Arbeiter, Kellner, Reinigungskraft, Lehrer, Ingenieur, Handwerker …
  • Werkzeuge:
  • Hammer, Zange, Schraubenzieher, Nagel, Schraube, Mutter, bohren, einschlagen …
  • Hygiene:
  • duschen, baden, sich waschen, Seife, Shampoo, Duschgel, Parfüm …
  • Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Quelle: Leitfaden für eigene Lektionen

 

Ergänzung 4. März 2016

Ich habe gerade auf Wycliff.de die ursprünglichen Materialien von Greg Thomson durchgesehen, die jetzt nicht speziell für Flüchtlinge sind. Da gibt es noch Berge von Vokabel-Bildern, auch mit viele Verben u.s.w., viele Übungen und Hilfen.

Das meiste ist hier:

Ideenbörse

 

 

 

Ergänzung 25.02.16

  • Die blinden Flecken im Thannhauser bearbeiten
  • Weiterhin Vokabeln suchen, die für unsere Leute relevant sind. Darauf achten, dass zu einem Thema nicht nur Substantive gelernt werden, sondern auch Verben, Adjektive und kleine Wörter, so dass sich Möglichkeiten der Kommunikation eröffnen. Es gibt auch jenseits des Thannhauser noch viele interessante Themen.
  • Den Thannhauser ein zweites Mal durchgehen, dabei alles Schriftliche einfügen, und das, was noch nicht sitzt, üben.
  • Parallel dazu läuft das Lesen-und-Schreiben-Programm
  • Perfekt mit „sein“ (Verben der Bewegung)
  • Den Umgang mit Verben üben. Im Thannhauser sind sehr wenige Verben.
    Anja (Logopädin, die auch Migrantenkinder behandelt) findet es wichtig, sogenannte 2-wertige Verben durchzunehmen, und zu üben, also Verben, die zwei Objekte haben. Da kann man gute Verstehübungen machen, dass sie herausfinden müssen, wer der aktive Teil ist, und wer das Objekt. (Sätze wie: Das Gummibärchen esse ich – Wer isst wen? Das kann man nicht an der Wortstellung erkennen, sondern am Fall…)
  • Anja hat außerdem gesagt, dass wir mehr auf die Artikel achten sollten, als wir es jetzt tun. Denn nur, wenn man den Artikel weiß, kann man einen korrekten Akkusativ oder Dativ bilden. (Man könnte auch überlegen, ob man beim Dutzend statt „ein“ am Anfang gleich „der/die/das“ nimmt.
  • Nach Greg Thomson gelangen wir langsam aber sicher in die Phase 1B. Das ist die Phase, in der unsere Leute lernen, Bildgeschichten zu beschreiben. Wenn Euch ein Bild über den Weg läuft, auf dem etwas passiert, und das ein Vokabular beinhaltet, das unsere Leute kennen, bringt es mit. Da das Vokabular noch relativ begrenzt ist, ist es nicht so leicht, solche Bilder zu finden.
  • Wenn es akut wird: Direkte Vorbereitung auf die A1-Prüfung

 

Ergänzung 24.01.16:

Die Höflichkeitsform und die 3. Person Plural sind identisch. Was gemeint ist, erkennt man aus dem Kontext. Das kann man üben:

„Sie hören“ oder „Hören Sie bitte!“

„Sie schreiben“ oder „Schreiben Sie bitte!“ u.s.w.

Aussprache: (Montagsgruppe)

Das „Ö“ muss noch ordentlich geübt werden. Der Trick ist, dass man mit dem „e“ anfängt und nur die Lippen spitzt, nichts Anderes verändert. Dann landet man totsicher beim „ö„. Einige haben das verstanden. Vielleicht sollten sie es den Anderen erklären.

Wenn das geht, kommt das ü dran. Gleicher Vorgang, man geht bloß vom i aus.

Neulich wollte einer einen Satz aussprechen, den er aus einer App hatte: Der Satz hieß: „Was gibt es Neues?“. Ich habe ihn aber absolut nicht verstanden. Wenn sie bei Euch mit solchen Sätzen kommen, achtet bitte darauf, wo das Problem liegt. Binden sie die Worte zu sehr aneinander??? Oder hat er Ne-u-es gesagt? (s. unten)???

Schrift: (Freitagsgruppe)

Das eu/äu ist wichtig. „E-u-ro“ klingt grausam.

Das dürfte aber bald gehen: du siehst eu, du sprichst oi.

 

———–

 

Grammatik:

Du-Formen: (Die erste und dritte Person kennen sie schon recht gut, aber die zweite ist wichtig, wenn wir mit ihnen reden)

Anfangen kann man damit schon mal, wenn unsere Schüler Handlungen ausführen: Also „Lege die Nudel in die Dose.“ Wenn derjenige es tut, können wir kommentieren: „Du legst die Nudel in die Dose.“ Am besten macht sich das, wenn man zu zweit ist.

Wir-Formen: Sie müssen unterscheiden. Wenn ich sage: „ich lege…“ tue es nur ich, wenn ich sage „wir legen“ müssen es alle tun, u.s.w.

Große Sachthemen:

Die Uhr: Auch Dauer von Zeiten: 1 Stunde, 5 Minuten u.s.w. (s. Musterlektion 9)

Körperteile –> Arztbesuch

Anziehsachen

Kleine Sachthemen:

s. Thannhauser

 

Wenn Euch noch Wichtiges einfällt, schreibt es dazu.

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